Nach dem Aufstehen lohnt es sich, Bettdecke und Bettwäsche zunächst zu lüften. Während der Nacht sammelt sich Feuchtigkeit in Bettwäsche, Decke und Matratze. Richtiges Lüften hilft dabei, diese Feuchtigkeit entweichen zu lassen und sorgt für ein angenehmes Schlafklima.
Inhaltsverzeichnis
Das wichtigste in Kürze
- Lüfte Bettwäsche und Bettdecke morgens, damit Feuchtigkeit entweichen kann und ein angenehmes Schlafklima entsteht.
- Schlage die Bettdecke zurück und stoßlüfte das Schlafzimmer, bevor du dein Bett vollständig machst.
- Lüfte Bettwäsche regelmäßig, passe die Dauer aber an Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und Jahreszeit an.
- Regelmäßiges Lüften ersetzt das Waschen der Bettwäsche nicht, sondern ergänzt die richtige Pflege.
- Trockne oder lüfte Bettwäsche draußen möglichst ohne intensive Sonneneinstrahlung, damit Farben und Materialien geschont werden.

Warum sollte man Bettwäsche regelmäßig lüften?
Während wir schlafen, geben wir über die Haut und die Atemluft Feuchtigkeit ab. Ein Teil davon gelangt in Bettwäsche, Bettdecke und Matratze. Wird das Bett morgens sofort gemacht und vollständig abgedeckt, kann die aufgenommene Feuchtigkeit schlechter entweichen.
Regelmäßiges Lüften unterstützt dabei, dass die Schlafumgebung wieder trocknen kann. Besonders nach warmen Nächten oder wenn du nachts stärker schwitzt, ist das sinnvoll.
So lüftest du deine Bettwäsche richtig
Viel Aufwand ist dafür nicht nötig. Nach dem Aufstehen kannst du die Bettdecke zunächst zurückschlagen oder offen auf dem Bett liegen lassen. Öffne zusätzlich das Fenster, damit die feuchte Raumluft nach draußen gelangt.
Für eine einfache Morgenroutine reichen bereits wenige Schritte:
- Bettdecke zurückschlagen und Matratze nicht direkt abdecken
- Schlafzimmer gründlich stoßlüften
- Kissen und Decke gelegentlich ausschütteln
- Bett erst anschließend vollständig machen
So kann Feuchtigkeit besser entweichen, bevor Bettdecke und Kissen wieder ordentlich auf dem Bett liegen.
Wie lange sollte man Bettwäsche lüften?
Eine feste Dauer gibt es nicht, da Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und Jahreszeit eine Rolle spielen. Wichtig ist vor allem, dass Bettwäsche und Bettdecke nach dem Schlafen ausreichend Gelegenheit bekommen, Feuchtigkeit abzugeben.
Statt das Bett direkt nach dem Aufstehen zu machen, kannst du es beispielsweise während deiner Morgenroutine offen liegen lassen. Gleichzeitig sorgt kurzes Stoßlüften für einen Luftaustausch im Schlafzimmer.

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Bettwäsche draußen lüften
Bei geeignetem Wetter kannst du Bettdecke oder Kissen gelegentlich auch draußen auslüften. Frische Luft kann dabei helfen, Feuchtigkeit und unangenehme Gerüche loszuwerden.
Achte jedoch auf das Material und die Pflegehinweise. Intensive direkte Sonneneinstrahlung ist nicht für jedes Textil ideal, da Farben mit der Zeit ausbleichen können. Auch bei hoher Luftfeuchtigkeit oder Regen solltest du Bettwaren besser drinnen lassen.
Lüften ersetzt das Waschen der Bettwäsche nicht
So sinnvoll regelmäßiges Lüften ist, das Waschen kann es nicht ersetzen. Hautschüppchen, Schweiß und andere Rückstände sammeln sich mit der Zeit trotzdem in den Textilien.
Deshalb gehören Bettwäsche lüften und Bettwäsche waschen zusammen. Während das Lüften vor allem Feuchtigkeit entweichen lässt, sorgt regelmäßiges Waschen für hygienisch saubere Bezüge.
Unser Tipp
Lass dein Bett morgens zunächst offen, während du dich für den Tag fertig machst. So musst du keine zusätzliche Zeit fürs Lüften einplanen und Bettwäsche, Bettdecke und Matratze können währenddessen Feuchtigkeit abgeben.
Auch das Material der Bettwäsche spielt eine Rolle
Neben dem Lüften beeinflusst das Material, wie sich Bettwäsche während der Nacht anfühlt. Baumwollstoffe können Feuchtigkeit aufnehmen und sind deshalb eine beliebte Wahl für Bettwäsche. Je nach Jahreszeit und persönlichen Vorlieben kommen unterschiedliche Gewebe infrage.
Wer beispielsweise eine glatte und pflegeleichte Variante sucht, kann zu Renforcé Bettwäsche greifen. Für ein besonders leichtes Schlafgefühl in wärmeren Monaten eignen sich wiederum andere Qualitäten.
Sollte man das Bett morgens sofort machen?
Besser ist es, Bettdecke und Bettwäsche zunächst etwas offen liegen zu lassen. Dadurch kann die während der Nacht entstandene Feuchtigkeit leichter entweichen. Anschließend kannst du das Bett wie gewohnt machen.
Wer morgens ohnehin das Schlafzimmer lüftet, kann beides ganz einfach miteinander verbinden.
Fazit: Erst lüften, dann das Bett machen
Bettwäsche zu lüften ist eine kleine Gewohnheit, die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt. Wenn du morgens die Bettdecke zurückschlägst und für frische Luft sorgst, kann die über Nacht entstandene Feuchtigkeit besser entweichen.
Regelmäßiges Lüften ersetzt zwar nicht das Waschen, ergänzt die richtige Pflege deiner Bettwäsche aber sinnvoll. Und wenn es Zeit für neue Bezüge wird, findest du bei SCHIESSER verschiedene Materialien und Designs für ein angenehmes Schlafgefühl.



